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Achtung 

25./26 Mai

Training mit Brigitte Brauchle am Fahrplatz

 

 

Ergebnisse des Fahrertags 2019 findet ihr unter Aktuelles! 

 

 

Bildergalerie

 

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Aufnahmeantrag

 

Sponsor des Fahrertags 2019

 

 

 

 

 

Der Fahrabzeichenlehrgang

- Impressionen eines Fahrschülers -

der FRZ bittet zu Kutsche 

Teil 2

So jetzt geht‘s los.

Es ist Samstag 13:00 

„Okay, also das ist ein Pony!“

„Ja, Trainer und was machen wir jetzt damit?“

Das Vierbeinige muss an das Ding mit den vier Rädern. Am besten mit dem Kopf nach vorne und mit einer Seite an das Stangendings in der Mitte. Bestenfalls hat man zwei von den Viechern. Jetzt kommt das Wichtige, das eine muss genau neben das andere.

Aaaaaaaber vorher …….muss das ganze Lederzeugs noch dran… Ok Trainer, das wird schon irgendwie passen.

„Wie? Nicht irgendwie, sondern ganz genau nach Achenbach?

Schon wieder dieser Achenbach.

„Na gut Martin, aber Du bist schon kleinlich.“

Jetzt können wir die Zügel aufnehmen…. „jaaaahaaaa“ die Leinen.

Ist das nicht toll, nach grade mal 1,5 Stunden können wir schon auf dem weichen Sitz Platz nehmen.

Klasse, die erste Fahrstunde und ich fahre schon perfekte Schlangenlinien auf dem Waldweg.

In den nächsten Fahrstunden schaffen wir das Unglaubliche. Was warme Kleidung angeht, gibt es immer noch eine Steigerung. 

-10 Grad Celsius, Windstärke 9 3/4aber wir halten durch.

Eisschollen liegen auf dem Weg. Schnee auf den Feldern. Der eisige Wind bewegt die mit Raureif bedeckten Zweige der kahlen Bäume. Wenn die Sonne es schafft, die schweren Wolken zu durchbrechen, erkennt man die Eiskristalle, die wie aufgereihte Perlen auf den Ästen sitzen und wie Diamanten glitzern.

Winteridylle

„Leck mich am Arsch ist das kalt!!!“

Am Wegrand steht ein Pinguin und winkt uns fröhlich zu. Der Eisbär, der unseren Weg kreuzt, macht die Ponys etwas nervös. Wahrscheinlich laufen sie deshalb den Berg Richtung Heimat hinauf.

 

Impressionen

  •  „Warum ist ein Knoten in meinen Fingern und warum in der Leine?“
  • „Weißt Du die richtige Reihenfolge des Anspannens?“
  • „ja, ich mache zuerst die Leinen zusammen, dann die Aufhalter ans Brustblatt!“
  • „bist du sicher?“
  • „ja!“
  • „bist du sicher?“
  • „äh, schonn!“
  • „bist du sicher?“
  • „ähem vielleicht doch erst die Zugstränge?“
  • „nee, erst die Aufhalter!“
  • „ja, sag ich doch!“
  • „ich hab ja nicht gesagt, dass es falsch ist. Ich wollte nur wissen, ob Du sicher bist!!“

                                    Danke Luz

  •  „In welchem Land wohnst Du?“
  • „In Deutschland“
  • „Und wo fährt man in Deutschland?“
  • „Rechts“
  • „Und warum sind wir dann auf der linken Seite der Straße?“
  • „Äh, weil die Ponys aus England kommen.“

 

  • „Würdest du bitte rechts Handzeichen geben?“
  • „Handzeichen ist gegeben hinten ist frei!!“

 

  • „Würdest du bitte links Handzeichen geben?“
  • „Links ist Handzeichen gegeben, es ist frei…“
  • „Würdest du bitte rechts Handzeichen geben?“
  • „Ja aber wir sind mitten im Wald…"
  • „Egal mach einfach, üben, üben, üben…“
  •  „kannst du mir jetzt bitte mal erklären warum Du beim rechts abbiegen die rechte Leine aus der linken Hand ziehst…?“
  • „ Äh keine Ahnung…..“
  • „ JAAAA ABER GENAU DESHALB STECKEN WIR JETZT AN DER MAUER FEST!!“
  • Anhand erhöhten Verkehrsaufkommens von 2 PS fragte sich so mancher Asbacher Bürger wo denn die dazugehörige Fahrschule ist.
  • Vielleicht kommt das große Interesse auch von den hohen Benzinpreisen und der Abgasdiskussion (Katrin)
  • Fahrstunde… Trainer: „jetzt tritt die achte Achenbachregel in Kraft.“
  • „Wie die Achte???“
  • „ja im Notfall ist jeder Griff erlaubt“
  • „ja aber jetzt ist kein Notfall…“
  • „doch, der Trainer muss aufs Klo!!“
  • „ok, ich neeeehme die Leine in die Grundhaltung… oder soll ich lieber Dressurhaltung??“
  • „Egal…,mach schnell!!
  • „ok … würdest du bitte rechts Handzeichen……“
  • „egal mach schnell!!"
  • „Ja aber da sind Leute…2
  • „Egal mach schnell…
  • „Ich halte an der Straße an …"
  • „ist frei…… fahr……“
  • „So, fertig jetzt kann es weitergehen“ (Tina)
  • „Ähm Trainer? Wir stecken jetzt mit der rechten Seite an der Hecke fest.... wäre es jetzt angebracht die Achenbachregel 8 anzuwenden?“
  • „Ja, ist ein Buschnotfall“
  • „danke“
  • „Hey Hanne Deine Schlangenlinien auf dem Platz, mit einer Hand waren ja 1a“
  • „Danke, aber eigentlich wollte ich geradeaus“
  • „Trainer, bitte warum soll ich jetzt die Laterne grüßen?“
  • Zwei Tage vor der Prüfung, Geschirre und Kopfstücke putzen
  • „müssen wir alles auseinander bauen“ „ja“
  • „ja aber wir haben ja nur vier Ponys aber fünf Kopfstücke“
  • „es kann immer mal eins kaputt gehen"
  • Beim Zusammenbauen stellen wir fest: Markus hat eine größere Rosette als Hanne.

Gruppe Schlemmer (Elke Kraus)

Von Wortfindungsstörungen Schnaps- und Auslandsfahrten zu Beginn der Ausbildung. Was man so alles auf dem Kutschbock erlebt.

Da werden doch tatsächlich neue Geschirrteile erfunden. Seit wann gibt eine Unterblattstrupfe?

Das ist wohl eher die Schrö….sche Oberblattstrupfe.

Oweia hoffentlich ist das bis zur Prüfung wieder resetet.

 

Der ein oder andere hatte wohl ein Schnäpschen getrunken, wie anders kann es sein, dass man Schlangenlinien fährt ohne Anweisungen dazu.

„Fahr mal rechts!“???

„ja bitte, denn wir sind in Deutschland nicht in England“!

„Ach ja stimmt, und wie?“

„so wie eben, Rechtsgriff könnte helfen!“

„mach ich doch!“

„nö“

                                 Solche Momente

 

  • Wenn man im Aldi an der Kasse steht und der Blick plötzlich in die Ferne schweift und man seltsame Bewegungen mit den Händen macht, mit imaginären Leinen in der Hand.
  • Vor der roten Ampel: wie waren noch mal die Ethischen Grundsätze? Hoffentlich kommt man auf alle neun bevor die Ampel grün wird, sonst könnte man das Losfahren vergessen.
  • wenn man nachts wach wird und die Achenbachregeln rezitiert.... und nur auf 6 kommt,
  • dann steht man halt auf und schlägt die Siebte nach.

 

So langsam lerne ich geradeaus zu fahren.

Und ich verliere auch nicht immer das Leinenmaß.

Außerdem geht mir das an- und abspannen in Fleisch und Blut über.

Und der ganze Achenbachkram macht doch inzwischen irgendwie Sinn.

Ich verstehe die Logik der halbfesten Anspannung in der Praxis. Es wird klar, warum eine Dockenanpannung nur bei dem Fahren mit Kumtgeschirr in Frage kommt.

Und warum man, wenn man eine Spielwaage hätte, die Vorteile der Achenbachleine nicht nutzen kann.

Die Funktion der Bremse, kriege ich genauso mit, wie die Vorschriften in Sachen Beleuchtung.

Es besteht eventuell doch noch Hoffnung, dass ich die Prüfung bestehe. Vielleicht, eventuell.

 

 

So letzter Tag vor der Prüfung

Basispasstraining

 

  • Das ist ein Pony.
  • So wird es angebunden.
  • Da ist die Schulter.
  • Da der Unterschenkel und die ganzen anderen Einzelteile
  • Das ist das Putzzeug -- und wie heißt der Kram?
  • Was frisst so ein Pferd eigentlich?
  • Und wie groß sollte die Box sein?
  • Und wie kann so ein Pony noch wohnen?
  • So ein Sattel.... was gehört eigentlich dazu? Und wozu ist die mittlere Sattelgurtstrupfe?
  • Das ist ein Pferdehänger...“Ach“
  • Wie stellt man das an, dass das Pferd da rein geht?“
  • Und wie führt man ein Pferd? „Haaaaanne von dir weg abbiegen...So, beim Basispass durchgefallen…!!!“ 

Kurze Fragen am Rande:

„Was ziehst du morgen an“?

„Hast du nen Hut?“

„Ne Bockdecke“  „brauchen wir eine?“ „ja“ „scheiße"

„Handschuhe?"

„Wie machst du das mit dem Namensschild?“

 

Whats-App läuft heiß an diesem Abend

 

„Ich schaff das nicht!“

„Ich fall morgen bestimmt durch!“

„Das Skelett muss ich mir noch mal ansehen!“

„Und das Kumtgeschirr!“

„Und das Brustblatt“

„Und den Huf“!

„Und die Zähne, mein Gott die Zähne!

„Und die ethischen Grundsätze!“

„Und die Achenbachregeln“! „Wann ist der noch mal geboren?“

„Die Kutsche, wie war das noch mal mit der Beleuchtung“?

„Was für Fellfarben gibt es?“

 

„Geht heute noch ein Flug nach „weit weit weg?“

 

Sonntag 24.3.2019    Der Tag X

 

 

Morgens weht die Melodie von „Spiel mir das Lied vom Tod“ durch meine Gedanken

im Radio läuft „Dieser Weg, wird kein leichter sein...!“

Whats-App müsste eigentlich wegen Überlastung explodieren.

„Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen, immer hatte ich die Achenbachregeln im Kopf“

„Wie war noch mal die Grundhaltung?“

 „Nee, ich höre jetzt auf... aber eine Frage habe ich noch!“ „Wie heiße ich?“

 „Habe ich alles?“

 „Wo ist der Autoschlüssel?“ „Und wo bin ich!“ „Wer bin ich?“

 „Von einem Kursteilnehmer ist bekannt, dass er zurückfahren musste, um eine vergessene Jacke zu holen. „Wie viele km ist nicht bekannt!“

Jetzt gibt es kein Zurück mehr

Nach vielen Umwegen wegen diversen Baustellen, kommen wir doch noch pünktlich an der Halle an.

„Immer schön in die Tüte atmen, wenn man hyperventiliert!“

 

Die Richter kommen auch pünktlich.

Gucken sie freundlich?

 

Los geht es mit dem Basispass

 

  • Hey, na klar das ist ein Pony und kein Pferd, weil es unter 1,48 groß ist.
  • Hinterhand, Mittelhand, Vorderhand..... easy
  • Putzzeug
  • Giftpflanzen
  • Haltungsformen
  • Boxengröße
  • ein bisschen Skelett
  • Hänger
  • Pony Ronja führen...

Tschaka

Wir haben es gerockt..

 

Auf geht‘s zum Fahrplatz

Unsere lieben Trainer und Pony Besitzer haben dafür gesorgt, dass alle Ponys und Kutschen rechtzeitig da sind.

 

Jetzt geht es ans anspannen.

 

  • Das richtige Brustblatt schnappen, Jolly geht rechts. Er bekommt das wo der Aufhaltering nach links Richtung Deichsel zeigt                             -check
  • Brustblatt über den Kopf, dann in Mähnenrichtung  drehen, dazu kurz den Strick lösen und das Pony sofort wieder sichern                                     -check
  • Zugstränge über den Rücken legen                          -check
  • Kammdeckel auflegen, die Oberblattstrupfe mit dem Ober-blattstößel verschnallen           -check
  • Schweifriemen mit aufgenähter Schweifmetze anlegen und Schweifriemen in die richtige Länge verschnallen- check
  • große Bauchgurtstrupfe mit dem großen Bauchgurt verschnallen               -chec
  • kleine Bauchgurtstrupfe mit dem kleinen Bauchgurt verschnallen              - check
  • Zugstränge durch die Strangträger                        - check
  • Zugstränge unter dem Schweifriemen verwahren    -check
  • Mirddyn bekommt auch ein Brustblatt, bei ihm ist der Aufhaltering am Brustblatt weiter rechts. - check           
  • Leinen in die Hand nehmen, Jolly geht rechts also nehme ich die rechte Leine mit der Strupfe und lege sie mir über die linke Schulter                                -check
  • Kreuzschnalle habe ich in der Hand, die untere ist die längere diese lege ich über Jollys Rücken. Die äußere Leine stecke ich durch den Leinenschlüssel am Kammdeckel und durch das Leinenauge am Halsriemen                                        -check
  • die innere Leine kommt auch durch den Leinenschlüssel und das Leinenauge                                                                - check
  • Mirddyn bekommt auch eine Leine, bei ihm ist die längere auf der rechten Seite und sie hat eine Schnalle.                   -check 
  • Kopfstück anziehen                                                    - check
  • Halfter um den Hals                                                   -check
  • Schopf bleibt unter dem Stirnriemen (danke Tina, dass du den Schopf festhältst, du kennst meine Schwächen)             -check  Nasenriemen schließen                                               - check
  • Kehlriemen schließen                                                  -check
  • Kinnkette nach rechts ausdrehen                                - check
  • äußere Leine ans Kopfstück (übrigens Liverpoolkandarre)
  • natürlich unter dem Halfter                                    -check
  • innere Leine, ebenfalls unter dem Halfter durchziehen und am Kehlriemen befestigen, damit er nicht auf dem Boden schleift                      -check
  • Ponys kommen an die Kutsche, Jolly rechts und Mirddyn links                  -check
  • Ich schnalle die inneren Leinen zusammen                    -check
  • !Tina warum verdrehst Die Augen?“
  • Ja die Aufhalter, jetzt die Aufhalter  „danke“                                              -check
  • Jollys äußerer Zugstrang                                           -check
  • Jollys innerer Zugstrang                                   -check
  • Die Leine aus meiner perfekten Luftmasche lösen und über Myrddins Rücken werfen (nicht den Richter treffen)        -check
  • um die Pferde herum gehen Mirddyns äußeren Zugstrang befestigen
  • (Mist die Zugstränge sind nicht durch die Strangträger gezogen aber kriegen wir hin)                    -check 
  • Inneren Zugstrang befestigen                                   - check
  • ok Leine hätte ich vorher zusammen machen müssen (ohgott)                    -check
  • ok alles dran. Es ist ein Wunder, dass ich den ganzen Kram mit meinen zitternden Fingern überhaupt zusammenbekommen habe.
  • ich stelle mich neben das linke Pferd (Martin hat ganz dolle husten)
  • jahaaaa, auf Höhe des Kammdeckels mit einer Armlänge Abstand             -check
  • ich tanze nicht Samba und bleibe wo ich bin                -check
  • Die Leinen lege ich über den linken Arm, linke zum Handgelenk rechte zum Ellbogen                                -check
  • rechte Leine in die rechte Hand (Zigarettenhaltung zwischen Zeigefinger und Mittelfinger)                         -check
  • „Kontakt vorhanden?“ „ja“ „danke“                         -check
  • rechte Hand zur Hosennaht                                   -check
  • linke Leine zwischen Daumen und Zeigefinger, Leinengleichheit + 5 cm                                                -check
  • übergeben in die linke Hand (Grundhaltung)                                                           -check
  • verlängern um das Kutschenspezifische Maß                 check
  • Sicherheitsschlaufe                                              -check
  • ich bewege mich seitwärts, rückwärts mit Blick auf das Gespann zur Kutsche                                            - check
  • aufsteigen dabei Sicherheitsschlaufe loslassen          -check
  • Peitsche aufnehmen, Leinen aufnehmen                  -check
  • Der Richter steigt auf, Martin steigt neben mir auf (zum Glück)                - check

 

„wo darfs den hingehen?“

„rechts rum“

„an der Straße wieder rechts“

„jawohl“

„würden Sie bitte rechts Handzeichen geben?“

ein paar mal rechts abbiegen, ein paar mal links, traben,

Linkskurzkehrt...

„Bitte Handzeichen geben“

„mach ich, ich habe gelernt, Anweisungen von Frauen immer sofort Folge zu leisten!“

 

Das wars fertig…. Dem Himmel sei es getrommelt und gepfiffen

Wieder geht es zur Reithalle, denn die theoretische Prüfung steht noch an.

Aber vorher das gigantische Mittagessen und so schön gedeckten Tische.

 

Theoretische Prüfung

 

  • Fragen über die Dressuraufgaben der FA4 Leute...
  • Kandaren
  • Brustblattgeschirr wo muss es liegen?
  • Kutschenbeleuchtung
  • Sicherheit mit fremden Pferden

 

Meine Tochter hätte früher gesagt „ich hab überall was hingeschrieben!“

 

Fertig, endlich... egal, was jetzt noch kommt es ist vorbei...

 

Alle warten gespannt auf die Ergebnisse. Dann ist es soweit. Alle haben bestanden.

Wir nehmen alle überglücklich unsere Urkunden und Abzeichen entgegen.

  

 

And the Oscar goes to….the fantastic Fifteen for the excellent performance in the completed exam.

 

Danke an alle, die mitgeholfen haben.

Danke an Vera und alle die dafür gesorgt haben, dass ein Lehrgang dieser Art hier bei uns stattfinden konnte.

Danke an alle die gekocht haben und uns beim Essen bedient haben. Es war großartig.

Danke an alle, die ihre Ponys zur Verfügung gestellt haben. Christoph Epperlein, Johannes Schlemmer und Martin und Ulrike Bolle.

Danke an die Trainer und ihre Geduld. Alfred Schiefen, Elke Kraus und Martin Bolle.

Danke an Ulrike, dass Du mich immer bei der Kälte nach meiner Stunde abgeholt hast damit ich nicht zu lange auf der Kutsche frieren muss.

Danke an alle für die schönen Anekdoten, die unseren Lehrgang so lustig gemacht haben.

Danke an unsere Fahr- und Lerngruppe im Team Bolle. Wir haben uns sehr gut verstanden, uns gut ergänzt und immer gegenseitig geholfen.

Basispass - FA5 - FA4 - Prüfungstagimpressionen

Der Fahrabzeichenlehrgang

- Impressionen eines Fahrschülers -

der FRZ bittet zu Kutsche

Erster Tag

Der Gedanke, der jedem im Laufe des ersten Tages irgendwann einmal in den Kopf steigt: „Mann ist das kalt hier!“ Bei dem einen schon in den ersten fünf Minuten, die Harten brauchen in etwa eine Stunde. Erste Hürde: die Terminabsprache für die nächsten Lehrgangstage – nach Ergebnisfindung kann es dann losgehen.

Im Regen lernen wir, was eine feste Bracke ist…“Ok, verstanden können wir wieder ins Warm….äh Trockene?“

„Mann ist das kalt hier!“

Wer war eigentlich dieser Achenbach? Wann lebte er, wo und warum?.... Fragen über Fragen und die Antwort schon beim Hören vergessen…!?

 

JUCHU..!!! Es geht ans Fahrlerngerät:  Mehr Impressionen, außer kalt und nass

  • Versteh ich nicht!?
  • Wie jetzt, Grundhaltung!?
  • Arbeitshaltung!? Wie bitte!?
  • Dressurhaltung!?….. Klong … und passt auf Elisabeths Fliesen auf… Die FLIESEN!!
  • Warum soll ich den kleinen Finger weg schmeißen!? Und wo ist meiner eigentlich!?
  • Jahaaaa, Zeigefinger über die Leine!! ÜBER!!!
  • Alfred, leg doch mal die Peitsche aus der Hand, Du machst mir Angst.

Autsch! Die Peitsche vom Nebenmann…. Sauber getroffen - Beule war im Preis des Lehrgangs inbegriffen!

Die wichtigste Frage mit der wir den Tag abschließen: „Wird es das nächste Mal warm sein? Sollen wir Holz spenden?

 

Zweiter Tag

Welch Freude: am zweiten Tag ist der Ofen ist an… Immer besser als Aus J

 

So merken wir uns das:

Mein Bester Freund Alfred Kann Einen Heben Cherio --- AHAAA…..+ G = Grüßen und H= Halten

 

Die Buchstaben auf dem Platz sind ja gar nicht willkürlich da angebracht!? Und X gibt es auch noch - ok krieg ich hin… hoffentlich…?!

 

Strupfe wird mit R geschrieben = Rechts - Schnalle wird mit L geschrieben = Links    wie jetzt!? Rupfe und Lalle – leichte Verwirrung macht sich breit!?

 

Viele neue Wörter haben wir heute gelernt:

  • Halskoppelriemen
  • Oberblattstrupfe
  • Oberblattstrupfenschnallenstößel        (man fragt sich, ob das mit dem Lehrgang so eine gute Idee war?)

Eine Leine hat eine Haarseite und eine Fleischseite… aber was war jetzt außen und was innen!?

29 Löcher insgesamt – fast wie beim Golf…

Zum Temperamentsausgleich und Gebäudeausgleich 11 Löcher mit 4 cm Abstand – Merken!

 

Und wie ist das bei eine Leine aus Biotane?

 

Geschirrkunde:

Das Kumtgeschirr...Das Ding steht Alfred gut! Wie er es so um den Hals hat.

Ok! Soherum anziehen und dann drehen und der Sprungriemen kommt zwischen den Beinen an den Bauchgurt damit das Kumt nicht immer nach vorne „springt“

 

Frage : „und wozu ist dann da ein Spieler dran?“

Alles lacht, von irgendwo kommt der Ruf „KOPFKINO!“ Warum nur? ...Versteh ich nicht!?

 

In der kommenden Woche kommt unsere Gruppe in Gang … wir stellen unsere Pferde vor.

Es gibt so viele Pferde auf der Welt und ausgerechnet WIR haben die Schönsten. Ob riesig oder winzig alle sind die Größten!!!

 

Die Pest greift weiter um sich, über schniefende Nasen, Halsweh und Husten kommen wir zu den Gewährmängeln:

  • Dummkoller
  • Periodische Augenentzündung
  • Rotz
  • Kehlkopfpfeifen
  • Koppen
  • Dämpfigkeit

 Und natürlich wird wiederholt:

 „Sag mir doch mal bitte was Zungenfreiheit ist.“

„mmpf!“

„wie bitte?“

„momppppft!“  „Also Sie hat grade keine Zungenfreiheit! Mit Mund voll, ist schlecht antworten!!“

 

Der weise Alfred rät….. „Niemals die Leinen verlieren und immer darauf achten, dass man bei Leinen eine gute Qualität erwirbt.

Wenn sonst was reißt kann man immer noch was machen, um die Pferde zum Stehen zu bringen… aber wenn die Leinen weg sind, ist alles zu spät.“

 

Frage: „Und wenn ich mal die Leinen verlieren sollte, was mache ich dann? Gibt es irgendeinen Trick?„

 

 

Antwort nach einigem Zögern :         „Hoffen und beten !“ „Anker werfen!“ „Beifahrer werfen und hoffen, dass er sich gut verhakt !“

 

Nach einigen Berichten von verlorenen Leinen und den daraus resultierenden Situationen stelle ich fest: „Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich Kutsche fahren lernen will!“

 

The ultimative very best of:

  • Nimm doch den kleinen Finger auf die Leine!
  • Locker mit dem Daumen und dem Zeigefinger!
  • Autsch, ich brauch mein Auge noch!
  • Was ist das denn da für ein Griff?
  • Nimm den kleinen Finger da weg!!

Man nehme:

  • die rechte Hand auf die rechte Leine, kurz vor der Linken
  • die rechte Leine ein Stück rausziehen
  • linke Hand ein.- und um.- drehen
  • linke Leine läuft über den Handrücken…
  • (diese Bewegung ist anatomisch unmöglich!)
  • Rechte Hand zieht die Leine noch ein Stück raus.
  • Jetzt gehen die Pferde rum tribbel tribbel tribbel…. Das dauuuuuert
  • 10 – 15 Sekunden..
  • so, jetzt sind sie rum.
  • Linke Hand aufstellen
  • rechte Leine hinterlegen…….NICHT REINSTOCHERN!
  • Versteh ich nicht…. Wozu brauch ich das im Leben…. Wozu?
  • Ich fahr einfach nicht links rum!!!
  • Und bei meinen Pferden geht das anders!!
  • Ich muss das nicht lernen!    Doch!!!!!!!
  • Sooo? … ach das war ja einfach!
  • Nimm den kleinen Finger da raus!!!

 

Mit freundlichen Grüßen von den fantastischen 15

PAT, FRZ, FAP

PSV In RP und AOK

WMCA, KLM und KLA

keine Frage. Alles klar.

 

BKK, IKK UND DAK

WAP, GFP und  FEI

DFP mit Stil lieber ohne

denn das bringt nicht viel

 

FBA, F&N, HFP

5,0 DSQ UND nicht platziert.

 

2SP, 4SP UND VFP

 

FA5, FA4 Ganz ungeniert

 

MFG

Mit freundlichen Grüßen die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir stehen drauf. Wir gehen drauf für ein Leben voller Leinengebrauch. Bevor wir fallen, nehmen wir sie lieber auf.

Verfasst von Hanne Koulou